Vieles ist im Wandel in letzter Zeit, und es ist nicht immer einfach dabei alles mitzubekommen. Ich habe bisher verschiedene Arten von Newsfindung für mich selbst getestet und sage hier ganz offen, dass ich die wirklich optimale noch nicht gefunden habe. Jedoch möchte ich hier über ein paar meiner Erfahrungen berichten, die ich der Übersicht zugute kommend in drei Kategorien aufteilen werde.

1. RSS-Feeds

Eigentlich eine sehr feine Sache, diese RSS-Feeds. Man hat eine schöne Übersicht über die neuesten Posts von den jeweiligen Seiten und kann somit immer schauen, welche Artikel man noch lesen möchte. Der klare Nachteil ist für mich dabei, dass ich auch wirklich nur Nachrichten von Seiten erhalte, deren Feed ich abonniere, und nicht darüber hinaus. Ich habe also schlechtere Chancen neue Seiten, auch wenn es nur ein guter Artikel darauf ist, zu entdecken. Des Weiteren unterstützt mein derzeitiger Browser der Wahl “Chromium” unter Ubuntu keine RSS-Feeds, weshalb ich mich nach einem Feedreader umgeschaut habe – jedoch bin ich nicht wirklich fündig geworden. Die, die angepriesen wurde, sind nicht mehr in Entwicklung oder meiner Meinung nach unbenutzbar. Natürlich gibt es auch Webservices, die das Zusammentragen von Feeds anbieten (Google bietet soetwas u.A. in Form von “Google Reader” an), jedoch empfinde ich das als eine sehr unbequeme Methode.

2. Newsportale

Es gibt natürlich auch diverse Nachrichtenportale (in meinem Fall sind dies zumeist Golem.de, ubuntunews.de (im eigentlichen Sinne jedoch nur ein Feed-Sammler) und seit kurzer Zeit auch vermehrt smashingmagazine.com) bei denen man sich über alles Neue informieren lassen kann. Jedoch kommen diese oft nicht an die Vielfalt von Blogs heran, zumal man dort auch keine Artikel findet, die nicht unbedingt “neu” sind, sondern die nur etwas vorhandenes z.B. aufarbeiten. Ich lese gerne Artikel darüber, wie jemand ein bestimmtes Problem in einem Webdesign/-development-Projekt gelöst hat, und das können mir Newsportale alleine einfach nicht liefern.

3. Soziale Netzwerke & Mircoblogging (Twitter & Co.)

Heutzutage ist es üblich, dass Blogger auf Twitter und Co. auf neue Artikel aufmerksam machen (auch ich mache das), sodass jeder “Follower” direkt darauf aufmerksam wird. Es steckt oft ein ungeahntes Potential in solchen “kleinen” Posts, denn liest jemand einen wirklich guten Beitrag, so rebloggt er ihn gerne auch mal. Somit sehen auch alle seine Follower diesen Post und so weiter. Auch Facebook wird oft und gerne als Plattform zur Verbreitung von neuen Inhalten genutzt, zumal es auch Anwendungen in Facebook wie z.B. RSS-Graffiti gibt, die neue Beiträge automatisch über den Feed auf Facebook posten (auch das nutze ich selbst). Man muss dort nicht einmal “Likes” sammeln, denn oft reicht ein einfaches gesehen werden. Ich selbst erinnere mich oft genug daran, dass ich doch mal an irgendeiner Stelle irgendeinen Artikel zu einem Thema gesehen habe. Ich merke mir oft kurze Stichwörter wie z.B. den Namen von dem Blog – und so finde ich dann meist auch den Artikel den ich im Kopf habe. Was wären wir ohne Suchmaschinen?

Beispiel-Nachricht auf Twitter

Fazit

Schlussendlich gibt es aber meiner Ansicht nach keine “perfekte” Lösung, denn schlicht und einfach macht es die Mischung. Es mag sein, dass ich Dinge in meinen Ausführungen übersehen habe, jedoch bin ich eigentlich sogar recht zufrieden mit dem System welches ich zur Zeit verwende. Dies ist eine gesunde Mischung aus Twitter-Nachrichten, Newsportalen und spezifischen Feeds. So habe ich einerseits die Kontrolle über das, was ich lesen und erfahren möchte, habe jedoch auch (vor allem dank Twitter) die Möglichkeit Neues zu erfahren, sodass es oft vorkommt, dass mir ein inspirierender Artikel unter die Augen kommt.

Vielleicht konnten ihr ja meiner Meinung und meinen Erfahrungen zum Thema etwas abgewinnen und ich bitte natürlich immer darum eventuelle Anregungen in den Kommentaren zu hinterlassen ;) .

3 Kommentare

  1. Vorbildlich, dass hier haeufig geschrieben wird.

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  2. Hallo,

    auch ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Informationen. Nutze dabei hauptsächlich den Google Reader, von dem ich auch ziemlich begeistert bin. Was stört dich denn an dem, dass du ihn “unpraktisch” findest?

    Gruß Valentin

    Antworten

    • Mit den neuen Design von Google (welches ich eben erst entdeckt habe) hat sich die Lage ein wenig verändert. Aber im Grunde ist das ja auch nur eine RSS-Feed-Zusammenfassung.
      Und die Nutzung einer einzigen Webseite ist nichts für mich wenn es um neue Informationen geht (kann das leider gerade nicht wirklich beschreiben). Ich habe da gerne mein Gwibber, Facebook, Golem usw. Nunja und oft präferiere ich eine Kurzfassung von News, ich will also wie im Beispiel auf dem Bild von Twitter in ein paar Stichworten wissen worum es geht. Bei Google Reader kommt mir das alles sehr viel vor. Aber ich werde mir das neue Design auf jeden Fall nochmal anschauen. Wie gesagt, die Mischung machts ;) .

      By the way: Schicker Avatar ! :)

      Antworten

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